'Leben'

Caravaggios weiterer Werdegang


Nach wenigen Jahren trat Caravaggio der Bruderschaft der Maler bei. Propero Orsi verhalf Caravaggio zur Selbstständigkeit, indem er ihm eine Unterkunft im Palast seines Onkels verschaffte und Caravaggio einen Käufer von drei Gemälden vermittelte; Handlesende Zigeunerin (1594), Reuige Magdalena, Ruhe auf der Flucht nach Ägypten (beide 1594).

Einen weiteren Gönner fand er kurz darauf in Francesco Del Monte, einem Kardinal, der ihm für fünf Jahre sowohl Kost und Logis, als auch Protektion gewährte.
Nunmehr gehörten vor allem Aristokraten und kirchliche Würdenträger zu seinen Auftraggebern.
Darunter waren Kardinal Scipione Borghese, der Nepot des Papstes Paul V. (Begründer der Gemäldesammlung Galleria Borghese) und weitere sechs Mitglieder der Apostolischen Kammer.

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Ausbildung und erste Werke


1584, mit also dreizehn Jahren, ermöglichten die Eltern dem jungen „Caravaggio“ eine vierjährige Ausbildung in Mailand bei Simone Peterezano. Wahrscheinlich hat er anschließend erst Venedig für das Studium venezianischer Kunst besucht und sich spätestens 1592 in Rom niedergelassen.
Pandolfo Pucci, ein Prälat der christlichen Kirche, unterstützte den mittellosen Caravaggio mit Unterkunft und Essen. Man geht davon aus, dass Caravaggio das in diesem Zeitraum entstandene Gemälde “Bacchino malato” (1593), während eines längeren Hospitalaufenthaltes schuf.
Als Mitarbeiter verschiedener Malwerkstätten, lernte er, wie mit Kunst Geld verdient werden konnte und wie wichtig die Unterstützung angesehener Fürsprecher für seine Karriere sein konnte.

 

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Kindheit


Michelangelo Merisi wurde am 29. November 1571 in Mailand als Sohn eines Mauermeisters geboren. Man kennt ihn unter dem Namen Caravaggio, der Name des Herkunftsortes seines Vaters, Fermo Verisi. Die ersten Jahre nach Caravaggios Geburt verbrachte die Familie Merisi in Mailand. Infolge der Pestepidemie kehrte sie 1576 nach Caravaggio zurück.